Ambulante neurologische Reha

Ambulante neurologische Reha

Wir behandeln ganztägig Menschen mit sämtlichen neurologischen Erkrankungen.

Ambulante Rehabilitation Neurologie

In der ambulanten Rehabilitation behandelt ein ärztliches, therapeutisches und pflegerisches Team Menschen mit sämtlichen neurologischen Erkrankungen. Wir therapieren Sie ganztägig von Montag bis Freitag und stimmen die Therapiepläne passgenau auf Ihre Bedürfnisse ab. Nach der Therapie kehren Sie nach Hause zurück. Ihr gewohntes Umfeld bleibt erhalten. Die Expertise unseres ärztlichen und therapeutischen Teams liegt u. a. in der Behandlung von:

  • Teillähmungen des Armes oder Beines
  • Sensibilitätsstörungen
  • Feinmotorikstörungen
  • Gleichgewichtsstörungen
  • kognitiven Funktionseinschränkungen
  • Gesichtsfeldeinschränkungen

Rehabilitation nach neuesten medizinischen Erkenntnissen

Armlabor und virtuelle Rehabilitation

Einer unserer Schwerpunkte ist die Rehabilitation der oberen Extremitäten in unserem speziellen Armlabor. Patient*innen trainieren im robotergestützten Armlabor gezielt Arm-, Hand- und Fingerfunktionen. Therapie mit Virtual Reality (VR) unterstützt die Rehabilitation im Armlabor nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Computergestützte Rehabilitation

Patient*innen mit leichten bis mittelschweren kognitiven Funktionseinschränkungen erhalten ein neuropsychologisch speziell geführtes und computergestütztes Hirnleistungstraining. Bei Patient*innen mit Gesichtsfeldeinschränkungen oder Gesichtsfeldausfall nutzen wir ein spezielles PC-gestütztes sogenanntes Hemianopsietraining.

Voraussetzungen für eine ambulante neurologische Rehabilitation

Eine ganztägige ambulante Rehabilitation eignet sich besonders für Menschen, die

  • in einem Umkreis von 50 km bzw. 45 Fahrminuten entfernt wohnen.
  • die Klinik entweder mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln allein oder in Begleitung täglich erreichen können.

Unsere Patient*innen müssen in den motorischen und kognitiven Aktivitäten des alltäglichen Lebens soweit selbstständig sein, dass sie ihre Therapien eigenständig aufsuchen können. Wir überprüfen in der Regel die Funktionsfähigkeit anhand des Barthel- oder des FIM-Index. Der Barthel- und der FIM-Index erfassen die Alltagsfähigkeit eines Menschen und lassen Rückschlüsse darüber zu, wie selbstständig ein Mensch sein Leben gestalten kann.

Zu Beginn der Reha ordnen wir Sie einer Station bzw. dem ambulanten Bereich zu. Dort finden Sie eine Umkleidekabine mit abschließbaren Schränken, um sich eigenständig umziehen zu können.

Was wir behandeln

Alle Krankheitsbilder von A-Z

  • anoxische Hirnschädigung
  • Bewegungsstörungen, wie Morbus Parkinson
  • Hydrozephalus
  • Hypoxische Hirnschädigung
  • Neurogene/neuropathische Schmerzsyndrome
  • Parkinson-Syndrome
  • Critical-illness-Polyneuropathie (CIP)
  • Entzündliche Erkrankung des Nervensystems
  • entzündliche Erkrankungen, z. B. Mutiple Sklerose
  • Enzephalitis
  • Enzephalopathien
  • Epilepsie
  • Epileptische Syndrome
  • Erkrankung oder Verletzung des Rückenmarks
  • Erkrankungen des Rückenmarks und seiner Wurzeln, z. B. nach Bandscheibenoperationen
  • Folgen nach Schlaganfall wie Hirninfarkt oder Hirnblutung (insbesondere auch Subarachnoidalblutung)
  • Guillain-Barré-Syndrom
  • Hirnblutung
  • Hirnerkrankungen
  • Intrazerebrale Blutung
  • Ischämischer Schlaganfall
  • Krankheiten des autonomen Nervensystems
  • Lähmungen
  • Meningitis
  • Mitochondropathien
  • Motoneuronerkrankungen
  • Multiple Sklerose (MS)
  • Multisystemerkrankung/Multisystematrophie (MSA)
  • Muskelerkrankungen
  • Muskelkrankheiten
  • Neurodegenerative Erkrankungen
  • Neurodegenerative Systemerkrankung
  • Polyneuropathie-Syndrome
  • Polyneuropathien
  • Polyradikulitiden
  • Schädel-Hirn-Trauma mit oder ohne Polytrauma
  • Schlaganfall
  • Spinalkanalstenose
  • spinozerebelläre Ataxien (SCA)
  • Tumorerkrankung des zentralen und/oder peripheren Nervensystems
  • Tumorerkrankungen des zentralen Nervensystems
  • Verengung des Wirbelkanals
  • Zerebrale und sonstige Lähmungssyndrome
  • zerebrales Anfallsleiden
  • Zustand nach Schädel-Hirn-Trauma mit und ohne Hirnblutung
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Wie wir Sie behandeln

Diagnostik

Zu Beginn der ambulanten Rehabilitation stehen körperliche, allgemeinmedizinische und spezielle neurologische Untersuchungen an. Unser ärztliches Team wendet u. a. folgende Diagnosemethoden in der Klinik an:

  • Elektromyografie (EMG): Wir messen die natürliche elektrische Aktivität eines Muskels.
  • Elektroneurographie (ENG): Wir messen die elektrische Aktivität der Nerven.
  • Motorisch Evozierte Potentiale (MEP): Diese Methode lässt Rückschlüsse über den Zustand der motorischen Bahnen zu, die Muskulatur und Gehirn verbinden.
  • Ultraschall (Sonografie) einschließlich extra- und transcranielle Doppler- und Duplexsonographie: Im Ultraschall untersuchen wir u. a. die Strömungsrichtung des Blutes und den Zustand der Arterien.
  • laborchemische Untersuchungen
  • Bei einem Elektrokardiogramm (EKG) zeichnen wir die elektrische Aktivität des Herzens auf.
  • Langzeit-Blutdruckmessung
  • radiologische Untersuchungen
  • neuropsychologische Tests, einschließlich Fahreignungsuntersuchungen und Gesichtsfelduntersuchungen sowie unterschiedliche sprachliche Tests bei Kommunikationsstörungen
  • radiologische und endoskopische Untersuchungen bei Schluckstörungen

Für Computertomografie des Kopfes (cCT) und kernspintomographische Untersuchungen arbeiten wir mit externen Partnereinrichtungen zusammen.

Therapie

Wir therapieren Sie in Einzel- und Gruppentherapie und passen den jeweiligen Therapieplan individuell an. Auf dem Plan stehen u. a.:

  • klassische Krankengymnastik
  • sportwissenschaftlich begleitete Therapien für die körperliche Ausdauer und Belastbarkeit
  • Ergotherapie umfasst motorisch-funktionelles Training, Sensibilitäts- und kognitives Training und Training der Aktivitäten des täglichen Lebens, z. B. Essen und Trinken, Bewegen.
  • Logopädie: Sprech- und Sprachtherapien, Stimm- und Schlucktherapien
  • Neuropsychologie: kognitives Funktionstraining, Stressbewältigung, Entspannungstherapien, Gesichtsfeldtraining oder Gespräche zur Krankheitsbewältigung
  • Physikalische Therapie einschließlich der Bäderabteilung: klassischen Massagen, Lymphdrainage, verschiedene Teilbäder und Elektrotherapie. Elektrotherapie setzen wir sowohl zur Schmerztherapie ein als auch um die Funktion gelähmter Muskeln bei peripheren Nervenschädigungen wiederherzustellen.
  • Ernährungsberatungen und Angebote in der Lehrküche

Unser Sozialdienst steht Ihnen bei sämtlichen sozialrechtlichen Fragen mit Rat und Tat zur Seite.

Wer Sie behandelt

Nina Schnabel

Nina Schnabel

Oberärztin der Fachklinik für Neurologische Rehabilitation

MEDICLIN Hedon Klinik

Dr. med. Peter Thiele

Dr. med. Peter Thiele

Oberarzt der Fachklinik für Neurologische Rehabilitation

MEDICLIN Hedon Klinik

Wie Sie uns kontaktieren können

Silke Mäuser

Silke Mäuser

Chefarztsekretariat der Fachklinik für Neurologische Rehabilitation

MEDICLIN Hedon Klinik